Dornier Do 17 Z


Trotz ihrer unzureichenden Abwehrbewaffnung nahm die Do 172 in großem Umfang an der Luftschlacht um England teil.
Testflug mit einem “Walter-Strahltriebwerk”.
 


Der "fliegende Bleistift"

Der Bedarf der Lufthansa an einem Post- und Schnellverkehrsflugzeug veranlaßte Dornier zur Entwicklung der Do 17, von der 1934 drei Prototypen gebaut und im folgenden Jahr erprobt wurden. 1937 gewann das aufgrund seiner schlanken Rumpfform als "fliegender Bleistift" bezeichnete Flugzeug beim Flugmeeting in Zürich den Alpenrundflug für Mehrsitzer.

Auf  Wunsch der Luftwaffe wurde ein vierter, militärischer Prototyp gebaut, der im Sommer 1935 seinen Erstflug absolvierte. Bei der Einsatzerprobung im spanischen Bürgerkrieg zeigte sich, daß das Flugzeug gegen Jägerangriffe von hinten unten verwundbar war. Dieser Mangel wurde durch den Einbau eines zusätzlichen MG-Standes behoben.
 


Die wichtigste Baureihe war die Do 17 Z mit einer neuen Bugsektion, die in insgesamt 1700 Exemplaren produziert wurde. Zahlreiche Varianten dieses Flugzeugs wurden als Bombenträger, als Aufklärer und als Nachtjäger eingesetzt. Erst Ende 1942 wurden die ersten Do 17 Z ausgemustert.
 


Die wichtigsten Versionen:

Do 17 Z-1 (Bomber);
Do 17 Z-3 (Aufklärer);
Do 17 Z-7 (Kauz I)
und Z-10 (Kauz II) als Nachtjäger und Erprobungsträger.

Die wichtigsten Abnehmerländer: Deutschland.

TECHNISCHE DATEN:

Typ: Do 17 Z-2
Art: viersitziger Bomber
Triebwerk:
zwei luftgekühlte Neunzylinder-Sternmotoren Bramo 323 P mit je 735 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 410 km/h in 4 000 m Höhe;
Dienstgipfelhöhe 8 200 m;
Reichweite 1 160 km
Masse:
höchstzulässige Abflugmasse 8 590 kg
Abmessungen:
Flügelspannweite 18 m;
Länge 15,79 m;
Höhe 4,55 m;
Flügelfläche 55 m2
Bewaffnung: drei bis sechs 7,9-mm-Maschinengewehre; 1 000 kg Bomben.