Rundflugzeug RFZ-1 1923


Die Geburtsstunde des ersten deutschen Rundflugzeuges schlug, nach ersten   FehlschlĂ€gen, im Juni 1934. Unter Leitung von Prof. Dr. Ing. W.O. Schumann, der an der TH.in MĂŒnchen tĂ€tig war, entstand das erste Experimental-Rundflugzeug, das RFZ l, auf dem GelĂ€nde der deutschen Flugzeugfabrik Arado in Brandenburg. 
Bei seinem ersten und auch gleichzeitig letzten Flug stieg es senkrecht auf eine Höhe von ca. 60 m, begann dann aber minutenlang in der Luft zu taumeln und zu tanzen. 
Das zur Steuerung angebrachte Leitwerk Arado 196 erwies sich als völlig wirkungslos.  Mit MĂŒhe und Not gelang es dem Piloten Lothar Waiz, das RFZ l wieder auf den   Boden zu bringen, herauszuspringen und davonzurennen, bevor es anfing, sich  wie ein Kreisel zu benehmen, dann umkippte und regelrecht zerfetzte. 
Das war das Ende des RFZ1, aber der Anfang der VRIL-Flugkörper.

Ende 1942 flog die leicht bewaffnete Flugscheibe »VRIL-1- JĂ€ger«. Es war 11,5 m im Durchmesser, ein Einsitzer, hatte einen »Schumann-Levitator-Antrieb« und eine »Magnetfeld-Impulsor-Steuerung«. Es erreichte Geschwindigkeiten von 2,900 bis zu 12,000 km/h, konnte bei voller Geschwindigkeit FluglageĂ€nderungen im rechten Winkel durchfĂŒhren, ohne daß die Piloten davon beeintrĂ€chtigt waren, war wetterunabhĂ€ngig und hatte eine WeltallfĂ€higkeit von 100%. Von Vril l wurden 17 StĂŒck gebaut und es gab auch mehrere zweisitzige, mit einer Glaskuppel ausgestattete Varianten.

Es wurden bis Anfang 1945 - 17 diskusförmige, 11,5 Meter durchmessende Raumflugscheiben gebaut, welche zu insgesamt 84 TestflĂŒgen aufgestiegen sind.
Die sogenannten “VRIL-I-JĂ€ger”, mindestens ein “VRIL-7” und ein “VRIL-7”-Großraumschiff mit dem Namen “ODIN”, stiegen im April 1945 mit einem Teil der Vril-Wissenschaftler von Brandenburg aus, mit unbekanntem Ziel auf.
Das gesamte TestgelÀnde wurde danach komplett gesprengt.